Das Wollschaf fragte am 17. Januar 2012:
In den letzten Tagen habe ich in skandinavischen und baltischen Strickblogs des öfteren gelesen, dass viele den "Vorwand" der Jahreszahl 2012 nehmen wollen, um besondere Projektreihen zu starten: Einige haben sich für 2012 vorgenommen, in 12 Monaten 20 Sockenpaare stricken, andere 12 Pullover in 12 Monaten, andere innerhalb von 12 Monaten an 20 KALs teilzunehmen, andere wiederum wollen 20 Strickwerke à 12 Knäuel anfertigen. Habt Ihr auch schon mal an eine solche Zahlenspielerei gedacht oder würdet Ihr überhaupt solche Projektreihen starten wollen?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!
Ich mag Zahlenspielereien sehr gern, würde mich aber ungern so unter Druck setzen wollen. Ich stricke, was mir Spass macht oder was gerade fertig werden soll. Wenn mir mal langweilig sein sollte, könnte ich mich vielleicht damit anfreunden. Aber soweit ist es noch nicht.
Dienstag, 20. März 2012
Die verstrickte Dienstagsfrage 04/2012
Das Wollschaf fragte am 24. Januar 2012:
Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!
Ich bin immernoch am Probieren und fühle mich in vielen Bereichen noch als Anfänger. Es gibt eigentlich nichts, was ich früher mal gemacht habe und heute nicht mehr machen würde. Im Gegenteil, es reizt mich teilweise wieder, das nocheinmal nachzuarbeiten, da ich gern nochmal fühlen würde, wie es damals war. Ich habe früher einige Pullover gestrickt, an jeden einzelnen kann ich mich erinnern, und würde sie nochmal so ähnlich nachmachen.
1. ein Fledermauspulli (RVO) in lila Acrylgarn in glatt rechts mit zierenden Streifen aus zwei Reihen linken Maschen mit Noppen dazwischen. Kontrastgarn in rosa.
2. ein Ajourpulli ebenfalls au Acryl, diesmal hellblau
3. ein schwarzer Pulli aus Acrylgarn mit Lurexanteil, glatt rechts mit Schrägstreifen aus Lochreihen, ich habe ihn verschenkt an eine Freundin in Spanien
4. ein Restepulli mit Hebemaschen in Anlehnung an eine Anleitung aus einer Sandra. Das war ein super Projekt, eine Grundfarbe (2 R glatt re) und farblich abgestuft dazwischen 2 R glatt re einer anderen Farbe, darüber die Hebemaschen in einem Rautenmuster. Wo der geblieben ist, weiss ich nicht.
5. ein Ajourpulli aus doppelt gestrickter olivgrüner Mohairwolle, der aber zu sackartig an mir hing und aufgeribbelt wurde. Garn is wech.
Zierdeckchen habe ich früher immer nur bewundert, nie eines selbst gemacht.
Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!
Ich bin immernoch am Probieren und fühle mich in vielen Bereichen noch als Anfänger. Es gibt eigentlich nichts, was ich früher mal gemacht habe und heute nicht mehr machen würde. Im Gegenteil, es reizt mich teilweise wieder, das nocheinmal nachzuarbeiten, da ich gern nochmal fühlen würde, wie es damals war. Ich habe früher einige Pullover gestrickt, an jeden einzelnen kann ich mich erinnern, und würde sie nochmal so ähnlich nachmachen.
1. ein Fledermauspulli (RVO) in lila Acrylgarn in glatt rechts mit zierenden Streifen aus zwei Reihen linken Maschen mit Noppen dazwischen. Kontrastgarn in rosa.
2. ein Ajourpulli ebenfalls au Acryl, diesmal hellblau
3. ein schwarzer Pulli aus Acrylgarn mit Lurexanteil, glatt rechts mit Schrägstreifen aus Lochreihen, ich habe ihn verschenkt an eine Freundin in Spanien
4. ein Restepulli mit Hebemaschen in Anlehnung an eine Anleitung aus einer Sandra. Das war ein super Projekt, eine Grundfarbe (2 R glatt re) und farblich abgestuft dazwischen 2 R glatt re einer anderen Farbe, darüber die Hebemaschen in einem Rautenmuster. Wo der geblieben ist, weiss ich nicht.
5. ein Ajourpulli aus doppelt gestrickter olivgrüner Mohairwolle, der aber zu sackartig an mir hing und aufgeribbelt wurde. Garn is wech.
Zierdeckchen habe ich früher immer nur bewundert, nie eines selbst gemacht.
Die verstrickte Dienstagsfrage 02/2012
Das Wollschaf fragte am 10. Januar 2012:
Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)? Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber Cubics??? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge) ?? Wenn ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder gleich beide auf einmal????
Vielen Dank an Daniela für die heutige Frage!
Ich stricke Socken am liebsten mit dem Nadelspiel. Ich habe da so extra kurze, nur 10 cm lang oder 15 cm, die machen sich besonders gut in meinen Händen. Dort habe ich sowohl Metall, Bambus, Holz und auch Cubics schon probiert und mag eigentlich alle.
Magic Loop habe ich jetzt auch endlich mal ausprobiert und halte es für eine gute Alternative, wenn man mal kein Nadelspiel hat. Ich nutzte es für eine Mütze, die ich eher nicht mit Nadelspiel stricken würde. Ich liebe Rundstricknadeln und nutze sie dann aber anders als beim Magic Loop, nämlich mit nur einem Loop....
Zwei Socken auf einmal habe ich noch nie gemacht, möchte ich aber irgendwann mal machen. Klingt für mich, als könnte damit das Second Sock Syndrome geheilt werden....
Wie strickt ihr in Runden gestrickte Kleinteile (Socken, Mützen usw.)? Benutzt ihr ein Nadelspiel? Was für eins, ein herkömmliches oder lieber Cubics??? Oder strickt ihr mit dem Magic Loop (Wunderschlinge) ?? Wenn ihr Socken mit Magic Loop strickt, strickt ihr jeden einzeln, oder gleich beide auf einmal????
Vielen Dank an Daniela für die heutige Frage!
Ich stricke Socken am liebsten mit dem Nadelspiel. Ich habe da so extra kurze, nur 10 cm lang oder 15 cm, die machen sich besonders gut in meinen Händen. Dort habe ich sowohl Metall, Bambus, Holz und auch Cubics schon probiert und mag eigentlich alle.
Magic Loop habe ich jetzt auch endlich mal ausprobiert und halte es für eine gute Alternative, wenn man mal kein Nadelspiel hat. Ich nutzte es für eine Mütze, die ich eher nicht mit Nadelspiel stricken würde. Ich liebe Rundstricknadeln und nutze sie dann aber anders als beim Magic Loop, nämlich mit nur einem Loop....
Zwei Socken auf einmal habe ich noch nie gemacht, möchte ich aber irgendwann mal machen. Klingt für mich, als könnte damit das Second Sock Syndrome geheilt werden....
Die verstrickte Dienstagsfrage 01/2012
Das Wollschaf fragte am 03. Januar 2012:
Mich würde mal interessieren, wo Ihr Eure Anleitungen her bekommt.
Denkt Ihr Euch selbst was aus und schreibt eigene Anleitungen, oder
kauft Ihr Euch Zeitungen/Bücher, stöbert Ihr im Internet oder tauscht
Ihr vielleicht auf Stricktreffen mit anderen StrickerInnen Anleitungen
aus?
Vielen Dank an Nadja für die heutige Frage!
Also ich könnte jetzt jede der Teilfragen mit Ja beantworten.
Ich habe mir schon selbst etwas ausgedacht, meist aber in Anlehnung an eine vorhandene Anleitung. Ich habe mir schon Zeitschriften und Bücher gekauft und ich stöbere sehr gern im Internet. Außerdem tausche ich mich auch mit anderen Strickerinnen aus, wenn wir uns treffen.
Mich würde mal interessieren, wo Ihr Eure Anleitungen her bekommt.
Denkt Ihr Euch selbst was aus und schreibt eigene Anleitungen, oder
kauft Ihr Euch Zeitungen/Bücher, stöbert Ihr im Internet oder tauscht
Ihr vielleicht auf Stricktreffen mit anderen StrickerInnen Anleitungen
aus?
Vielen Dank an Nadja für die heutige Frage!
Also ich könnte jetzt jede der Teilfragen mit Ja beantworten.
Ich habe mir schon selbst etwas ausgedacht, meist aber in Anlehnung an eine vorhandene Anleitung. Ich habe mir schon Zeitschriften und Bücher gekauft und ich stöbere sehr gern im Internet. Außerdem tausche ich mich auch mit anderen Strickerinnen aus, wenn wir uns treffen.
Stricken verboten - die zweite
Im letzten Jahr hiess es nach einem Arztbesuch, daß ich auf das Stricken lieber verzichten sollte. Die Schmerzen und das Einschlafen der Finger hätten ihre Ursache wohl in einem Karpaltunnelsyndrom. Letztendlich hat sich diese Diagnose nicht bestätigt. Stattdessen ist es eine Sehnenscheidenentzündung, die zwar sehr schmerzhaft ist, aber die Ursache liegt in der einseitigen Bewegung der Hände beim Benutzen einer Computermaus. Und dagegen bekam ich nun eine Zeitlang Massage und Ultraschall und lernte, statt nur der rechten, auch die linke Hand für diese Tätigkeit zu nutzen. Noch ist es nicht ausgestanden, aber ich merke, dass mir gelegentliches Stricken eher gut tut, als zu schaden. Also mache ich es weiter und bin auch immernoch sehr enthusiastisch wenn es darum geht, neue Projekte anzufangen.
Meine Pläne für die nähere und fernere Zukunft: (Reihenfolge nicht festgelegt)
1. eine Strickjacke für meinen Sohn (6 J.) - ähnlich dieser hier (Ravelry Link) - ich möchte da aber nicht nur am Hals einen Reißverschluss haben sondern eben eine Jacke. Zum Einnähen des Reißverschlusses kommt mir diese bebilderte Anleitung hier sehr hilfreich vor.
2. den Mork (Ravelry Link), für den ich mir schon schönes Garn gekauft habe (Aran von Lana Grossa in einem hübschen Grün), in der Anleitung wird ein Garn mit Alpaka-Anteil empfohlen. Da ich noch nicht ein einziges Teil mit langen Ärmeln gestrickt habe, seit ich im Januar 2010 wieder so richtig mit stricken angefangen habe, sehne ich mich richtig danach.
3. Diverse Babydinge, wobei ich mich nicht entscheiden kann, was genau ich machen möchte. Ich werde im Mai erstmalig Tante (die Geschwister meines Mannes haben schon Kinder, aber mein Bruder bekommt sein erstes) und natürlich möchte ich etwas stricken oder häkeln. Ich denke über eine Decke nach, am liebsten aus der Regia Sockenwolle grün-weiss, denn für Socken finde ich die Höhe der Streifen nicht gut. Aber auch ein Schlafsack wäre nicht schlecht. Oder doch lieber eine Hose oder nur ein Mützchen?
3. Eine Weste für eine Freundin, die ich eigentlich selbst zum Stricken bewegen wollte. Sie möchte sie so haben wie bei dem Modell einer Bekannten, das sie mir besorgen will. Und ich soll sie dann abstricken. Dazu gibt es sicher noch einen eigenen Post. Das Garn dafür ist jedenfalls schon da. Lana Grossa Cashtweed.
Und dann gibt es noch eine Menge Dinge, die ich bestimmt genau dann anfangen will, wenn ich gerade große Lust drauf habe. Ich habe so viele schöne Garne, dass ich auch viele schöne Sachen draus stricken mag. Und ich kaufe auch irgendwie immer wieder was Neues, weil ich Lust drauf habe. Ich finde zum Beispiel die Videra von Gedifra wunderschön, ich habe im Ausverkauf im Morizburger Garngeschäft mal vor zwei Jahren 11 Knäule in rosa gekauft, da dachte ich zuerst nicht, dass das eine Farbe für mich ist, aber ich habe einen Shalom Cardi draus gemacht, den ich sehr liebe, auch die Farbe! Und bei der Wollmaus (die eh immer sehr schöne Angebote hat), gibt es die Videra immernoch.
Und natürlich habe ich eine Menge UFOs, die dann auch früher oder später mal fertig werden sollen.
Meine Pläne für die nähere und fernere Zukunft: (Reihenfolge nicht festgelegt)
1. eine Strickjacke für meinen Sohn (6 J.) - ähnlich dieser hier (Ravelry Link) - ich möchte da aber nicht nur am Hals einen Reißverschluss haben sondern eben eine Jacke. Zum Einnähen des Reißverschlusses kommt mir diese bebilderte Anleitung hier sehr hilfreich vor.
2. den Mork (Ravelry Link), für den ich mir schon schönes Garn gekauft habe (Aran von Lana Grossa in einem hübschen Grün), in der Anleitung wird ein Garn mit Alpaka-Anteil empfohlen. Da ich noch nicht ein einziges Teil mit langen Ärmeln gestrickt habe, seit ich im Januar 2010 wieder so richtig mit stricken angefangen habe, sehne ich mich richtig danach.
3. Diverse Babydinge, wobei ich mich nicht entscheiden kann, was genau ich machen möchte. Ich werde im Mai erstmalig Tante (die Geschwister meines Mannes haben schon Kinder, aber mein Bruder bekommt sein erstes) und natürlich möchte ich etwas stricken oder häkeln. Ich denke über eine Decke nach, am liebsten aus der Regia Sockenwolle grün-weiss, denn für Socken finde ich die Höhe der Streifen nicht gut. Aber auch ein Schlafsack wäre nicht schlecht. Oder doch lieber eine Hose oder nur ein Mützchen?
3. Eine Weste für eine Freundin, die ich eigentlich selbst zum Stricken bewegen wollte. Sie möchte sie so haben wie bei dem Modell einer Bekannten, das sie mir besorgen will. Und ich soll sie dann abstricken. Dazu gibt es sicher noch einen eigenen Post. Das Garn dafür ist jedenfalls schon da. Lana Grossa Cashtweed.
Und dann gibt es noch eine Menge Dinge, die ich bestimmt genau dann anfangen will, wenn ich gerade große Lust drauf habe. Ich habe so viele schöne Garne, dass ich auch viele schöne Sachen draus stricken mag. Und ich kaufe auch irgendwie immer wieder was Neues, weil ich Lust drauf habe. Ich finde zum Beispiel die Videra von Gedifra wunderschön, ich habe im Ausverkauf im Morizburger Garngeschäft mal vor zwei Jahren 11 Knäule in rosa gekauft, da dachte ich zuerst nicht, dass das eine Farbe für mich ist, aber ich habe einen Shalom Cardi draus gemacht, den ich sehr liebe, auch die Farbe! Und bei der Wollmaus (die eh immer sehr schöne Angebote hat), gibt es die Videra immernoch.
Und natürlich habe ich eine Menge UFOs, die dann auch früher oder später mal fertig werden sollen.
Frühlingsanfang
Nun habe ich ja lange genug auf mich warten lassen. Zum Frühlingsanfang bin ich wieder da. In letzter Zeit ging mir sehr viel im Kopf rum, das einerseits mit dem Stricken, also Planen von neuen Projekten etc. zu tun hat und andererseits habe ich auch eine Menge zu tun und nicht nur ein Hobby. Da musste der Blog ein wenig pausieren. Bei anderen habe ich dafür viel mitgelesen...
Heute mal ein wenig strickfremd - das Tanzen.
Ich tanze sehr gern, bisher wusste ich noch nicht genau, WAS genau ich gern tanze. Probiert habe ich es mit Contradance, als ich damals in Washington, D.C. wohnte (das war ganz wunderbar, habe ich aber in Deutschland noch nicht wieder so erlebt), Tango (sehr schön, man braucht aber einen Partner dazu und mein Liebster ist nicht so leicht dazu zu bewegen), gelegentlich habe ich beim TFF in Rudolstadt im Tanzzelt vom Folk-Tanz mitgemacht (sehr schön, aber nun leider immer nur einmal im Jahr) aber seit ich im 2010 mit Tänzen der Renaissance Kontakt hatte, war meine Vorliebe dafür nicht mehr zu bremsen. Besonders die von John Playford aufgeschriebenen The English Dancing Master finde ich ganz fantastisch. Und in der Gegend Halle/Leipzig gibt es da einige Gruppen, bei denen man mitmachen kann, z.B. Schlossdantz und Freydanz. Auch in Erfurt war ich schon zu Gast bei der Tanzgilde.
Um mal eine Vorstellung von Contradance oder Kontratanz zu haben, kann man mal bei Wikipedia nachschauen oder bei youtube mal Playford eingeben. Man muss sich die Schritte nicht alle einprägen, der Spass steht im Vordergrund und es gibt immer erfahrenere Tänzer, die einem weiterhelfen. Während eines Tanzes hat man zwar immer einen Partner, mit dem einzelne Figuren getanzt werden, aber man tanzt auch Figuren mit seinem Kontrapartner und der wechselt mit jedem "Fortschritt", denn es wird meist in Gassen getanzt und die Paare "wandern" sozusagen während einer Strophe immer ein Stück weiter.
P.S. Bei meinem ersten Tanzen in Halle traf ich doch gleich auf eine Mittänzerin, die einen Haruni dekorativ um den Hals gelegt trug - die Stricker sind überall!
Heute mal ein wenig strickfremd - das Tanzen.
Ich tanze sehr gern, bisher wusste ich noch nicht genau, WAS genau ich gern tanze. Probiert habe ich es mit Contradance, als ich damals in Washington, D.C. wohnte (das war ganz wunderbar, habe ich aber in Deutschland noch nicht wieder so erlebt), Tango (sehr schön, man braucht aber einen Partner dazu und mein Liebster ist nicht so leicht dazu zu bewegen), gelegentlich habe ich beim TFF in Rudolstadt im Tanzzelt vom Folk-Tanz mitgemacht (sehr schön, aber nun leider immer nur einmal im Jahr) aber seit ich im 2010 mit Tänzen der Renaissance Kontakt hatte, war meine Vorliebe dafür nicht mehr zu bremsen. Besonders die von John Playford aufgeschriebenen The English Dancing Master finde ich ganz fantastisch. Und in der Gegend Halle/Leipzig gibt es da einige Gruppen, bei denen man mitmachen kann, z.B. Schlossdantz und Freydanz. Auch in Erfurt war ich schon zu Gast bei der Tanzgilde.
Um mal eine Vorstellung von Contradance oder Kontratanz zu haben, kann man mal bei Wikipedia nachschauen oder bei youtube mal Playford eingeben. Man muss sich die Schritte nicht alle einprägen, der Spass steht im Vordergrund und es gibt immer erfahrenere Tänzer, die einem weiterhelfen. Während eines Tanzes hat man zwar immer einen Partner, mit dem einzelne Figuren getanzt werden, aber man tanzt auch Figuren mit seinem Kontrapartner und der wechselt mit jedem "Fortschritt", denn es wird meist in Gassen getanzt und die Paare "wandern" sozusagen während einer Strophe immer ein Stück weiter.
P.S. Bei meinem ersten Tanzen in Halle traf ich doch gleich auf eine Mittänzerin, die einen Haruni dekorativ um den Hals gelegt trug - die Stricker sind überall!
Freitag, 9. Dezember 2011
Stricken verboten?!
Wer hätte das gedacht - ich darf/soll/sollte nicht mehr stricken. Ärztin und Physiotherapeut empfehlen es mir! Ich habe eine Sehnenscheidenentzündung rechts und das tut auch ziemlich weh. Das kommt vom Arbeiten mit der Maus (ich sitze eigentlich den ganzen Tag am PC) und vom Stricken wird es nicht besser. Es tut im Gegensatz zum Arbeiten mit der Maus nicht weh wenn ich stricke, aber ich soll mich jetzt weitestgehend schonen (also eigentlich das hier gerade nicht tippen) und möglichst nichts feinmotorisches mit den Händen machen. Ich fand es so süß, daß mein Physiotherapeut mir "erlaubte", die begonnenen Weihnachtsgeschenke noch zu Ende zu stricken. Bloß gut, dass ich so viele UFOs habe! :o(
Das ist echt hart - für jemanden, der sich einem Hobby so intensiv widmet und gern wesentlich mehr Zeit dafür hätte, ist das wirklich schwer zu verkraften. Aber es geht ja hier nicht um heimliches Stricken sondern um meine Gesundheit. Und es ist mir schon wichtig, daß ich später wieder stricken darf. Denn Besserung ist in Sicht, wenn ich mich jetzt disziplinieren kann.
Und dabei habe ich doch so viel vor! Ich fange jetzt erstmal an, meine Wolldiät zu verschärfen. Denn wenn ich nicht mal das verstricken darf, was ich liegen habe, wieso sollte ich dann neue Wolle kaufen? Und leider muss ich auch alle angebotenen Teststrick-Arbeiten und angefragten Aufträge erstmal absagen bzw. verschieben. Ach ja.....
Falls hier irgendjemand mitliest (ich krieg nie Kommentare - warum eigentlich??) dann wünsche ich Euch noch eine schöne Adventszeit. Ich melde mich natürlich wieder....
Das ist echt hart - für jemanden, der sich einem Hobby so intensiv widmet und gern wesentlich mehr Zeit dafür hätte, ist das wirklich schwer zu verkraften. Aber es geht ja hier nicht um heimliches Stricken sondern um meine Gesundheit. Und es ist mir schon wichtig, daß ich später wieder stricken darf. Denn Besserung ist in Sicht, wenn ich mich jetzt disziplinieren kann.
Und dabei habe ich doch so viel vor! Ich fange jetzt erstmal an, meine Wolldiät zu verschärfen. Denn wenn ich nicht mal das verstricken darf, was ich liegen habe, wieso sollte ich dann neue Wolle kaufen? Und leider muss ich auch alle angebotenen Teststrick-Arbeiten und angefragten Aufträge erstmal absagen bzw. verschieben. Ach ja.....
Falls hier irgendjemand mitliest (ich krieg nie Kommentare - warum eigentlich??) dann wünsche ich Euch noch eine schöne Adventszeit. Ich melde mich natürlich wieder....
Mittwoch, 23. November 2011
Abketten - Bind Off
Für Anschläge kenne ich ja inzwischen einige nette Varianten für eine äußerst dehnfähige Kante. Besonders gern mache ich den von Tillybuddy, obwohl der natürlich wesentlich zeitaufwändiger als der gewohnte Kreuzanschlag ist.
Fürs Abketten suchte ich eigentlich nach einer gegengleichen Methode, wurde aber nicht so ganz fündig. Da ich gerade kein youtube schauen kann (Flash-Player will gerade nicht), habe ich nach Texten/Bildern gesucht und bin auf das hier gestoßen, da gibt es gleich eine Sammlung verschiedener Techniken. Ich wählte dann die Methode von Peggy von socknitters.com für einen kleinen Ohrenwärmer, den ich für einen frierenden Kollegen strickte.
Fürs Abketten suchte ich eigentlich nach einer gegengleichen Methode, wurde aber nicht so ganz fündig. Da ich gerade kein youtube schauen kann (Flash-Player will gerade nicht), habe ich nach Texten/Bildern gesucht und bin auf das hier gestoßen, da gibt es gleich eine Sammlung verschiedener Techniken. Ich wählte dann die Methode von Peggy von socknitters.com für einen kleinen Ohrenwärmer, den ich für einen frierenden Kollegen strickte.
Dienstag, 15. November 2011
Radfahrmütze
Angela hat auf ihrem Blog eine tolle Mütze vorgestellt, die mir als Radfahrer sehr praktisch erscheint. Die würde ich gern nachstricken.
Überhaupt suche ich gerade nach einem Muster für eine gute Mütze. Alle meine Versuche waren bisher zwar irgendwie schön zu stricken, passen aber nicht so richtig oder gefallen mir nicht.
Mein Ganomy Hat ist mir eigentlich zu klein, obwohl ich ihn bestimmt fünf Mal wieder aufgeribbelt und neu gestrickt habe. Der Thorpe Hat steht mir nicht wirklich (ist vielleicht auch zu kurz) und mein allererster Mützenversuch, der Truffle Hat war auch zu kurz, den trägt jetzt meine Tochter, habe ihr auch Handschuhe dazu gemacht. Oder ist es das Problem, das mir diese Modelle einfach nicht stehen?
Ich habe auch Modelle gesehen, die noch einen Schirm angestrickt hatten, stelle ich mir auch schön vor, da ich es nicht mag, wenn die Sonne so tief steht. Habe mir einige bei Ravelry angeschaut, mal sehen....
Überhaupt suche ich gerade nach einem Muster für eine gute Mütze. Alle meine Versuche waren bisher zwar irgendwie schön zu stricken, passen aber nicht so richtig oder gefallen mir nicht.
Mein Ganomy Hat ist mir eigentlich zu klein, obwohl ich ihn bestimmt fünf Mal wieder aufgeribbelt und neu gestrickt habe. Der Thorpe Hat steht mir nicht wirklich (ist vielleicht auch zu kurz) und mein allererster Mützenversuch, der Truffle Hat war auch zu kurz, den trägt jetzt meine Tochter, habe ihr auch Handschuhe dazu gemacht. Oder ist es das Problem, das mir diese Modelle einfach nicht stehen?
Ich habe auch Modelle gesehen, die noch einen Schirm angestrickt hatten, stelle ich mir auch schön vor, da ich es nicht mag, wenn die Sonne so tief steht. Habe mir einige bei Ravelry angeschaut, mal sehen....
Dienstag, 27. September 2011
Die verstrickte Dienstagsfrage 39/2011
Das Wollschaf fragte am 27. September 2011:
Hast Du schon mal einen Strickauftrag bekommen – von wem auch immer? Wie lief Dein erster Auftrag ab?
Vielen Dank an Angela für die heutige Frage!
Meine Kinder wollen ständig etwas von mir gestrickt haben (wie schön!) und ich habe schon Barbie-Kleid, Hund, Katze, Kleid, Mützen und Kapitäns-Armbinde gestrickt.
Aus dem Freundeskreis bat mich jemand, eine Kindermütze zu stricken. Das Garn hatte sie selbst besorgt und ich habe dann schnell ein Mützchen genadelt.
Einen größeren Auftrag außerhalb der Familie würde ich nicht gern annehmen, da ich viel zu viel für mich selbst stricken möchte und meine Zeit dafür auch nicht reicht.
Hast Du schon mal einen Strickauftrag bekommen – von wem auch immer? Wie lief Dein erster Auftrag ab?
Vielen Dank an Angela für die heutige Frage!
Meine Kinder wollen ständig etwas von mir gestrickt haben (wie schön!) und ich habe schon Barbie-Kleid, Hund, Katze, Kleid, Mützen und Kapitäns-Armbinde gestrickt.
Aus dem Freundeskreis bat mich jemand, eine Kindermütze zu stricken. Das Garn hatte sie selbst besorgt und ich habe dann schnell ein Mützchen genadelt.
Einen größeren Auftrag außerhalb der Familie würde ich nicht gern annehmen, da ich viel zu viel für mich selbst stricken möchte und meine Zeit dafür auch nicht reicht.
Die verstrickte Dienstagsfrage 38/2011
Das Wollschaf fragte am 20. September 2011:
Mich würde interessieren, wie andere ihre "To do"-Liste verwalten. Ich habe für mich den Eindruck, daß ich wie ein Hamster Anleitungen und Anregungen sammle und diese dann wieder vergesse. Irgendwann fällt mir die Anleitung oder ein Bild in die Hände und ich denke: "Ach, das wolltest du ja auch mal machen." Wie behalten andere Strickerinnen den Überblick? Schreibt man sich alles auf (quasi mit Heft- und Modellnummer oder -name), arbeitet man mit Postits? Ich hab mir auch schon Ordner mit PDF-Dateien angelegt – aber auch die schaue ich ja dann nicht ständig an. Vielleicht hat ja jemand eine zündende Idee.
Vielen Dank an Iris für die heutige Frage!
Ich habe einen Ordner, in den ich ausgedruckte oder kopierte Anleitungen einhefte. Ich habe ihn untergliedert in Westen, Jacken, Pullover, Mützen, Handschuhe, Kinder, Deko, Garne und Ideen.
Meine elektronischen Anleitungen verwalte ich ähnlich, aber am PC. Da ich viel am Rechner sitze, schaue ich da ziemlich häufig rein. Allerdings ist so ein Ausdruck einprägsamer, wenn ich ihn im Ordner umblättere.
So eine Liste endet leider nie, ich könnte viel viel mehr stricken, wenn ich auf meine Sammlung schaue. Wenn sich das nur alles so schnell realisieren liesse...achja.
Strickhefte habe ich von den aktuellen nicht so viele, alte SANDRA-Hefte wollte ich schon immer mal "digitalisieren", also die Anleitungen einscannen, die mich interessieren könnten. Bisher sind da nur Post-its drin.
Mich würde interessieren, wie andere ihre "To do"-Liste verwalten. Ich habe für mich den Eindruck, daß ich wie ein Hamster Anleitungen und Anregungen sammle und diese dann wieder vergesse. Irgendwann fällt mir die Anleitung oder ein Bild in die Hände und ich denke: "Ach, das wolltest du ja auch mal machen." Wie behalten andere Strickerinnen den Überblick? Schreibt man sich alles auf (quasi mit Heft- und Modellnummer oder -name), arbeitet man mit Postits? Ich hab mir auch schon Ordner mit PDF-Dateien angelegt – aber auch die schaue ich ja dann nicht ständig an. Vielleicht hat ja jemand eine zündende Idee.
Vielen Dank an Iris für die heutige Frage!
Ich habe einen Ordner, in den ich ausgedruckte oder kopierte Anleitungen einhefte. Ich habe ihn untergliedert in Westen, Jacken, Pullover, Mützen, Handschuhe, Kinder, Deko, Garne und Ideen.
Meine elektronischen Anleitungen verwalte ich ähnlich, aber am PC. Da ich viel am Rechner sitze, schaue ich da ziemlich häufig rein. Allerdings ist so ein Ausdruck einprägsamer, wenn ich ihn im Ordner umblättere.
So eine Liste endet leider nie, ich könnte viel viel mehr stricken, wenn ich auf meine Sammlung schaue. Wenn sich das nur alles so schnell realisieren liesse...achja.
Strickhefte habe ich von den aktuellen nicht so viele, alte SANDRA-Hefte wollte ich schon immer mal "digitalisieren", also die Anleitungen einscannen, die mich interessieren könnten. Bisher sind da nur Post-its drin.
Die verstrickte Dienstagsfrage 37/2011
Das Wollschaf fragte am 13. September 2011:
Wurde schon jemandem von euch das Stricken verboten?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ja. Ich war mit meinen Beschwerden (manchmal schlafen Finger ein, aber nicht nur beim Stricken) beim Neurologen und da hiess es, Carpaltunnelsyndrom und Strickverbot. Ich bekam Handgelenksbandagen, mit denen ich nicht stricken konnte. Aber sie waren hilfreich bei der PC-Arbeit, besonders mit der Maus. Denn da tat mir das rechte Handgelenk auf einmal weh. Aber beim Stricken mache ich die Bewegungen nicht, die zu den Schmerzen führten, also habe ich weiter gestrickt.
Wurde schon jemandem von euch das Stricken verboten?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ja. Ich war mit meinen Beschwerden (manchmal schlafen Finger ein, aber nicht nur beim Stricken) beim Neurologen und da hiess es, Carpaltunnelsyndrom und Strickverbot. Ich bekam Handgelenksbandagen, mit denen ich nicht stricken konnte. Aber sie waren hilfreich bei der PC-Arbeit, besonders mit der Maus. Denn da tat mir das rechte Handgelenk auf einmal weh. Aber beim Stricken mache ich die Bewegungen nicht, die zu den Schmerzen führten, also habe ich weiter gestrickt.
Die verstrickte Dienstagsfrage 36/2011
Das Wollschaf fragte am 30. August 2011:
Wenn ihr die letzten drei Strickjahre zurückblickt: sind eure Ausgaben für Garne, Strickzubehör und Strickliteratur eher gestiegen oder gesunken?
Worauf führt ihr das zurück?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich stricke erst seit Januar 2010 wieder intensiv und seit dem haben sich meine Ausgaben für o.g. Dinge enorm gesteigert. Eine gewisse Woll-Sucht kommt auch noch dazu, die aber schon seit vielen Jahren latent vorhanden war. Das ging schon zu DDR-Zeiten los, als ich an keinem Handarbeitsladen vorbeigehen konnte, ohne reinzugehen.
Wenn ihr die letzten drei Strickjahre zurückblickt: sind eure Ausgaben für Garne, Strickzubehör und Strickliteratur eher gestiegen oder gesunken?
Worauf führt ihr das zurück?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich stricke erst seit Januar 2010 wieder intensiv und seit dem haben sich meine Ausgaben für o.g. Dinge enorm gesteigert. Eine gewisse Woll-Sucht kommt auch noch dazu, die aber schon seit vielen Jahren latent vorhanden war. Das ging schon zu DDR-Zeiten los, als ich an keinem Handarbeitsladen vorbeigehen konnte, ohne reinzugehen.
Die verstrickte Dienstagsfrage 35/2011
Das Wollschaf fragte am 30. August 2011:
Seit einigen Jahren – noch bevor ich wieder mit dem Stricken begann ‑ bekam ich Probleme mit dem linken Handgelenk (bin Linkshänderin). Ob es nun ein Carpal-Tunnel-Syndrom oder doch eine Sehnenscheidenentzündung war, konnte nie ganz geklärt werden.
Jedenfalls schmerzt meine Hand bei großer Belastung. Inzwischen nicht mehr nur das Handgelenk, sondern auch der Handteller selbst. Sei es durch die PC-Arbeit (Tippen) im Büro, langes Nähen mit der Hand oder eben langes Stricken.
Meine Frage nun: Habt Ihr auch ähnliche Strick-Wehwehchen oder merkt Ihr die Beanspruchung der Hände?
Und kennt Ihr Übungen z.B. zur Entspannung für die Hände? Damit frau auch weiterhin fleißig stricken kann.
Vielen Dank an Elvira für die heutige Frage!
Ja, ich habe selbst auch solche Wehwehchen. Mir schlafen manchmal die Hände bzw. Finger ein, mitunter hat auch schon der kleine Finger wegetan, weil er die Nadel zu sehr umklammert. Das ist komisch, ich weiss, aber mein kleiner Finger hält die Nadel mit fest, weswegen mir auch schon Nadeln gebrochen sind. Ich hab auch schon Verspannungen gehabt im Schulter- oder Nackenbereich. Pausen sind sehr hilfreich, aber schwer zu akzeptieren
Sehr unangenehm war mal ein Loch im linken Zeigefinger, da hatte ich zu spitze Nadeln verwendet und ich schiebe die immer mit diesem Finger nach rechts und da hab ich mir den wundgepiekst. Ging aber mit etwas Panthenolsalbe und "Fingerwechsel" wieder gut zu kurieren.
Seit einigen Jahren – noch bevor ich wieder mit dem Stricken begann ‑ bekam ich Probleme mit dem linken Handgelenk (bin Linkshänderin). Ob es nun ein Carpal-Tunnel-Syndrom oder doch eine Sehnenscheidenentzündung war, konnte nie ganz geklärt werden.
Jedenfalls schmerzt meine Hand bei großer Belastung. Inzwischen nicht mehr nur das Handgelenk, sondern auch der Handteller selbst. Sei es durch die PC-Arbeit (Tippen) im Büro, langes Nähen mit der Hand oder eben langes Stricken.
Meine Frage nun: Habt Ihr auch ähnliche Strick-Wehwehchen oder merkt Ihr die Beanspruchung der Hände?
Und kennt Ihr Übungen z.B. zur Entspannung für die Hände? Damit frau auch weiterhin fleißig stricken kann.
Vielen Dank an Elvira für die heutige Frage!
Ja, ich habe selbst auch solche Wehwehchen. Mir schlafen manchmal die Hände bzw. Finger ein, mitunter hat auch schon der kleine Finger wegetan, weil er die Nadel zu sehr umklammert. Das ist komisch, ich weiss, aber mein kleiner Finger hält die Nadel mit fest, weswegen mir auch schon Nadeln gebrochen sind. Ich hab auch schon Verspannungen gehabt im Schulter- oder Nackenbereich. Pausen sind sehr hilfreich, aber schwer zu akzeptieren
Sehr unangenehm war mal ein Loch im linken Zeigefinger, da hatte ich zu spitze Nadeln verwendet und ich schiebe die immer mit diesem Finger nach rechts und da hab ich mir den wundgepiekst. Ging aber mit etwas Panthenolsalbe und "Fingerwechsel" wieder gut zu kurieren.
Die verstrickte Dienstagsfrage 34/2011
Das Wollschaf fragte am 23. August 2011:
Immer wieder liest man, dass Strickstücke fertig gestrickt sind, aber nicht zusammen gefügt werden.
Macht ihr die Auswahl eurer Projekte von der zu erwartenden Näharbeit abhängig?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Nein, definitiv nicht. Ich nähe gern und ich finde mitunter, daß mit so einer Naht das ganze sogar besser sitzt. Allerdings gibt es sicher Modelle mit zu viel Nähten (kleine Spielsachen z.B.), vor denen ich eher zurückschrecke. Ich habe mal einen Hund (Ravelry Link) gestrickt, da musste man ziemlich viel nähen. Das ist gerade noch erträglich gewesen.
Immer wieder liest man, dass Strickstücke fertig gestrickt sind, aber nicht zusammen gefügt werden.
Macht ihr die Auswahl eurer Projekte von der zu erwartenden Näharbeit abhängig?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Nein, definitiv nicht. Ich nähe gern und ich finde mitunter, daß mit so einer Naht das ganze sogar besser sitzt. Allerdings gibt es sicher Modelle mit zu viel Nähten (kleine Spielsachen z.B.), vor denen ich eher zurückschrecke. Ich habe mal einen Hund (Ravelry Link) gestrickt, da musste man ziemlich viel nähen. Das ist gerade noch erträglich gewesen.
Die verstrickte Dienstagsfrage 33/2011
Das Wollschaf fragte am 16. August 2011:
Habt ihr eigentlich eine "Traumwolle", die ihr mal gerne verstricken wuerdet (oder auch schon verstrickt habt)? Warum ist sie eure Traumwolle? Wegen der Qualitaet, der Farben, des Strickgefuehls? Und was wuerdet ihr daraus stricken oder habt ihr daraus gestrickt? (Bilder waeren nett!)
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!
Also es gibt einige Garne, die ich liebend gern mal verstricken würde, weil ich vieles bei Ravelry sehe, was daraus gemacht wird. Aber ich habe mich da noch nicht wirklich festgelegt auf DIE Traumwolle.
Es gibt so einiges an Garnen, die mich besonders reizen, die ich teilweise auch schon besitze und Projekte daraus plane. Meistens sind sie mir dann aber zu teuer, da hab ich manchmal bei einem Ausverkauf oder Angebot Glück, aber ich brauche diese Garne nicht dringend.
Da wären akutell z.B.
- Rowan Felted Tweed
- Rowan Summer Tweed
- Debbie Bliss Donegal Luxury Tweed
Garne mit Kaschmir, Seide oder Alpaka
Habt ihr eigentlich eine "Traumwolle", die ihr mal gerne verstricken wuerdet (oder auch schon verstrickt habt)? Warum ist sie eure Traumwolle? Wegen der Qualitaet, der Farben, des Strickgefuehls? Und was wuerdet ihr daraus stricken oder habt ihr daraus gestrickt? (Bilder waeren nett!)
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!
Also es gibt einige Garne, die ich liebend gern mal verstricken würde, weil ich vieles bei Ravelry sehe, was daraus gemacht wird. Aber ich habe mich da noch nicht wirklich festgelegt auf DIE Traumwolle.
Es gibt so einiges an Garnen, die mich besonders reizen, die ich teilweise auch schon besitze und Projekte daraus plane. Meistens sind sie mir dann aber zu teuer, da hab ich manchmal bei einem Ausverkauf oder Angebot Glück, aber ich brauche diese Garne nicht dringend.
Da wären akutell z.B.
- Rowan Felted Tweed
- Rowan Summer Tweed
- Debbie Bliss Donegal Luxury Tweed
Garne mit Kaschmir, Seide oder Alpaka
Die verstrickte Dienstagsfrage 32/2011
Das Wollschaf fragte am 16. August 2011:
Über welches Strick- oder Häkelwerk habt ihr euch am meisten geärgert und warum?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich habe mich darüber geärgert, daß ich vor sehr langer Zeit Pullover gestrickt habe, die ich nicht getragen habe. Warum, weiss ich nicht mehr. (nicht gepasst, zu kratzig)
Zur Zeit finde ich es ärgerlich, wenn ich mit einem Strickstück nicht vorankomme. Leider ist es aber so, daß ich einiges an UFOs da liegen habe, weil ich ja schnell dem Reiz des Neuen unterliege.
Über welches Strick- oder Häkelwerk habt ihr euch am meisten geärgert und warum?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich habe mich darüber geärgert, daß ich vor sehr langer Zeit Pullover gestrickt habe, die ich nicht getragen habe. Warum, weiss ich nicht mehr. (nicht gepasst, zu kratzig)
Zur Zeit finde ich es ärgerlich, wenn ich mit einem Strickstück nicht vorankomme. Leider ist es aber so, daß ich einiges an UFOs da liegen habe, weil ich ja schnell dem Reiz des Neuen unterliege.
Die verstrickte Dienstagsfrage 31/2011
Das Wollschaf fragte am 02. August 2011:
Die heutige Garnfarben scheinen mir "unreiner" als in den 80er oder zu Beginn der 90er Jahre. Sie leuchten bei gleichem Farbton weniger, sind "milchiger", "schmutziger", "melierter", "verwaschener". Und bei aller Buntheit ist die Farbwelt der Garne dadurch langweiliger und unscheinbarer geworden. Kaum noch ein Farbton ist wirklich als edel oder elegant zu bezeichnen, es ist viel 08/15 dabei. Die Tatsache, dass immer mehr Farbverlauf-Produkte in immer mehr Variationen auf den markt geworfen werden täuscht nur schlecht über die Tatsache hinweg, dass die wirklich edlen Farbtöne einfach nicht mehr existieren. Dabei meine ich nicht den eigenen Geschmack (ob einem Blau, Grün, Braun, Grau oder Pink steht, ist eine ganz andere Frage), sondern die Farbtonqualität. Mich würde interessieren, ob andere das auch so sehen, und ob sich damit das Angebot dem Markt angepasst hat, oder durch Kostensenkungen und andere wirtschaftliche Gesichtspunkte einfach an der Farbqualität gespart wird.
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!
Die Frage finde ich sehr interessant und vielschichtig. Ich habe auch lange gezögert, ob ich antworten sollte und vor allem was ich dazu schreiben würde. Ich mag Farben unheimlich gern, ich liebe es bunt, trage selbst gern alle Farben, ob sie mir stehen oder nicht ist eine andere Frage. Aber ich habe mich noch nie mit der Frage nach der Farbtonqualität beschäftigt. Ich kann mir gut vorstellen, daß es nicht leicht ist, da alle Ansprüche zu befriedigen, aber ich weiss vom Studium (da war ein Semester Textilchemie), daß es nicht leicht ist, textile Materialien zu färben. Es bedeutet viel Aufwand, viele Versuche und Testreihen und es kommt ganz oft nicht das heraus, was man sich vielleicht wünscht. Aber natürlich muss sich so ein Hersteller auch daran orientieren, was gerade angesagt ist. Wer da festlegt, was das genau ist, das verstehe ich nicht. Wenn ich mich für eine Farbe entscheide, dann meist direkt vor Ort, oft mit Vergleichsprobe dessen, was von meiner restlichen Garderobe dazu passen muss/sollte. Mitunter kaufe ich auch im Internet, dann ist es nicht so einfach, die Farbe genau zu erkennen, da gab es auch schon "Mißverständnisse". Aber ich stimme Martine zu, daß es nicht mehr die ganz klaren und kräftigen Farben sind, die man in den Regalen findet, sondern oft so etwas "gedeckter" oder "verwaschener". Ob das aber dem allgemeinen Geschmack entspricht, ein Modetrend ist oder an der Herstellung gespart wurde, ist mir völlig schleierhaft. Leider kann ich mich nicht daran erinnern, wie die Farben in den 80ern oder 90ern aussahen, in den Regalen der DDR-Geschäfte gab es keine sehr große Auswahl, die SANDRA-Hefte, die ich in dieser Zeit las, waren voll mit sehr farbintensiven Modellen, aber das Garn dazu hatte ich selbst nie vor Augen.
Vielen Dank an Martine für die heutige Frage!
Die Frage finde ich sehr interessant und vielschichtig. Ich habe auch lange gezögert, ob ich antworten sollte und vor allem was ich dazu schreiben würde. Ich mag Farben unheimlich gern, ich liebe es bunt, trage selbst gern alle Farben, ob sie mir stehen oder nicht ist eine andere Frage. Aber ich habe mich noch nie mit der Frage nach der Farbtonqualität beschäftigt. Ich kann mir gut vorstellen, daß es nicht leicht ist, da alle Ansprüche zu befriedigen, aber ich weiss vom Studium (da war ein Semester Textilchemie), daß es nicht leicht ist, textile Materialien zu färben. Es bedeutet viel Aufwand, viele Versuche und Testreihen und es kommt ganz oft nicht das heraus, was man sich vielleicht wünscht. Aber natürlich muss sich so ein Hersteller auch daran orientieren, was gerade angesagt ist. Wer da festlegt, was das genau ist, das verstehe ich nicht. Wenn ich mich für eine Farbe entscheide, dann meist direkt vor Ort, oft mit Vergleichsprobe dessen, was von meiner restlichen Garderobe dazu passen muss/sollte. Mitunter kaufe ich auch im Internet, dann ist es nicht so einfach, die Farbe genau zu erkennen, da gab es auch schon "Mißverständnisse". Aber ich stimme Martine zu, daß es nicht mehr die ganz klaren und kräftigen Farben sind, die man in den Regalen findet, sondern oft so etwas "gedeckter" oder "verwaschener". Ob das aber dem allgemeinen Geschmack entspricht, ein Modetrend ist oder an der Herstellung gespart wurde, ist mir völlig schleierhaft. Leider kann ich mich nicht daran erinnern, wie die Farben in den 80ern oder 90ern aussahen, in den Regalen der DDR-Geschäfte gab es keine sehr große Auswahl, die SANDRA-Hefte, die ich in dieser Zeit las, waren voll mit sehr farbintensiven Modellen, aber das Garn dazu hatte ich selbst nie vor Augen.
Die verstrickte Dienstagsfrage 30/2011
Das Wollschaf fragte im Juli:
Habt Ihr auch ein Label, das Ihr auf Eure Handarbeiten näht?
Wenn ja,
Vielen Dank an Monika für die heutige Frage!
Nein, ich habe kein Label. Die meisten Sachen stricke ich für mich oder das nähere familiäre Umfeld und außerdem ist die Anzahl sehr überschaubar. Daher brauche ich das einfach (noch) nicht.
Wenn ich eins haben möchte, würde ich Woll-Ich draufschreiben und es möglichst so festmachen, daß es beim Tragen nicht stört. Das heisst, ich habe es nicht gern am Hals, da wo üblicherweise Labels hinkommen. Und bei einem Tuch würde es praktisch an jeder Stelle stören. Bei Handschuhen vermutlich auch. Festmachen würde ich es mit ein paar Stichen links und rechts.
Habt Ihr auch ein Label, das Ihr auf Eure Handarbeiten näht?
Wenn ja,
- wie genau macht Ihr es fest?
- bekommen dieses Label alle Eure Handarbeiten oder nur bestimmte? Welche?
- was steht auf diesem Label?
Vielen Dank an Monika für die heutige Frage!
Nein, ich habe kein Label. Die meisten Sachen stricke ich für mich oder das nähere familiäre Umfeld und außerdem ist die Anzahl sehr überschaubar. Daher brauche ich das einfach (noch) nicht.
Wenn ich eins haben möchte, würde ich Woll-Ich draufschreiben und es möglichst so festmachen, daß es beim Tragen nicht stört. Das heisst, ich habe es nicht gern am Hals, da wo üblicherweise Labels hinkommen. Und bei einem Tuch würde es praktisch an jeder Stelle stören. Bei Handschuhen vermutlich auch. Festmachen würde ich es mit ein paar Stichen links und rechts.
Montag, 1. August 2011
Die verstrickte Dienstagsfrage 29/2011
Das Wollschaf fragte kürzlich:
Nehmt ihr eigentlich an oeffentlichen Strickaktionen, wie z. B. dem Knit-in-Public-Day teil? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht? Ist bei euch jeden Tag Knit-in-Public-Day?
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!
Nun ja, ich würde schon ganz gern mal an einem solchen Event teilnehmen, hatte aber bisher noch nicht die Gelegenheit. Ich hatte vom Tag des öffentlichen Strickens gelesen, ihn 2010 verpasst und wollte 2011 dabei sein. Zu Pfingsten war ich zufällig gerade in Leipzig, aber beim Strickcafé war nach einigen vorangegangenen Aktionen der letzten Tage die Luft raus, was ich gut verstehen kann. Ich hätte es durchaus nett gefunden, auf dem Augustusplatz zu nadeln. :o))
Aber für mich ist ja eigentlich fast jeden Tag öffentliches Stricken angesagt, ich nutze meine 17 min im Zug zur Arbeit fast immer zum Stricken, auch die 17 min der Rückfahrt werden oft so genutzt. So kann man sich noch mit Leuten unterhalten aber hat trotzdem etwas zu tun. Für mich sehr angenehm. Und gelegentlich bekommt man auch mal ein Kompliment für ein schönes Muster oder Garn. Und einige sind ganz begeistert. Eine nette Frau, die im gleichen Ort arbeitet, strickt jetzt auch im Zug Socken, und sie erzählte mir, daß ich sie auf die Idee gebracht hätte. Herrlich!
Nehmt ihr eigentlich an oeffentlichen Strickaktionen, wie z. B. dem Knit-in-Public-Day teil? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht? Ist bei euch jeden Tag Knit-in-Public-Day?
Vielen Dank an Connie für die heutige Frage!
Nun ja, ich würde schon ganz gern mal an einem solchen Event teilnehmen, hatte aber bisher noch nicht die Gelegenheit. Ich hatte vom Tag des öffentlichen Strickens gelesen, ihn 2010 verpasst und wollte 2011 dabei sein. Zu Pfingsten war ich zufällig gerade in Leipzig, aber beim Strickcafé war nach einigen vorangegangenen Aktionen der letzten Tage die Luft raus, was ich gut verstehen kann. Ich hätte es durchaus nett gefunden, auf dem Augustusplatz zu nadeln. :o))
Aber für mich ist ja eigentlich fast jeden Tag öffentliches Stricken angesagt, ich nutze meine 17 min im Zug zur Arbeit fast immer zum Stricken, auch die 17 min der Rückfahrt werden oft so genutzt. So kann man sich noch mit Leuten unterhalten aber hat trotzdem etwas zu tun. Für mich sehr angenehm. Und gelegentlich bekommt man auch mal ein Kompliment für ein schönes Muster oder Garn. Und einige sind ganz begeistert. Eine nette Frau, die im gleichen Ort arbeitet, strickt jetzt auch im Zug Socken, und sie erzählte mir, daß ich sie auf die Idee gebracht hätte. Herrlich!
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